Harrier-Hersteller BAE in Schwierigkeiten

Das britische Luft- und Raumfahrtunternehmen BAE Systems will wegen der Folgen der Terroranschläge vom 11. September 1.700 Stellen streichen. Sie sollen in Manchester (England) und Prestwick (Schottland) wegfallen. Grund ist ein "starker Rückgang" bei der Nachfrage nach kommerziellen Regionalflugzeugen.
BAE-Chef John Weston führte auch die reduzierten Gewinnerwartungen für den europäischen Airbus für das nächste Jahr als Grund für die Kürzungen an. BAE Systems, ehemals British Aerospace, hat weltweit 100.000 Beschäftigte, davon 70.000 in Großbritannien, teilte ein Sprecher mit.
Das Geschäft mit Regionaljets, mit einer Sitzkapazität für bis zu 110 Passagiere, sei "bedauerlicherweise im gegenwärtigen Umfeld nicht mehr lebensfähig", erläuterte Weston. Das Programm werde nach Fertigstellung von vier im Bau befindlichen Maschinen der RG-Klasse eingestellt.
Gewerkschaftsvertreter sprachen von einem "verheerenden Rückschlag" für die britische Luft- und Raumfahrtindustrie und forderten Gespräche mit der Geschäftsführung.

