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Von der Idee bis zur Umstellung
Noch ist das Geld gar nicht gültig, da liegt es in Belgien schon auf der Straße: Ein Werttransporter hat in einer Kurve nahe der flämischen Stadt Leopoldsburg fünf Kilogramm frisch geprägte Euro-Münzen verloren. Die Münzen im Wert von 1.500 Euro (20.640 S) sind seit dem Vorfall vom 11. Oktober verschwunden, wie die Zeitung "Het Laatste Nieuws" berichtete.
Der Wagen sei zu schwer beladen gewesen, räumte ein Sprecher der Transportfirma Brink's Ziegler ein. Die Polizei erfuhr von dem Vorfall erst, nachdem die Firma per Zeitungsanzeige die Finder des Geldes gesucht hatte.
Euro-Fabrik bestreikt - Polizei ausgerückt
Euro-Aufregung herrscht auch in Frankreich: An der seit elf Tagen bestreikten französischen Euro-Münzfabrik bei Bordeaux ist am Montag Polizei aufmarschiert. Einheiten der Spezialpolizei CRS sperrten das Gelände rings um die Münze in Pessac ab und verwehrten rund 200 Angestellten den Zugang, wie ein AFP-Korrespondent berichtete.
Die Angestellten befinden sich seit dem 15. November im Streik. Sie wollen erreichen, dass das Werk für die Zeit nach der Einführung des Euro für andere Produktionszweige ausgebaut wird und die 400 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Mehrere Mannschaftswagen der Sicherheitskräfte fuhren in Pessac vor.
Das Finanzministerium wolle damit den Abtransport der Münzen ermöglichen, sagte der Direktor der Fabrik, Francis Reillac. Die Gewerkschaften erklärten hingegen, mit der Aktion solle der Streik gebrochen werden. In den Depots seien nur noch geringe Mengen der neuen Euro-Münzen.
Täglich werden in Pessac normalerweise zehn bis zwölf Millionen Münzen hergestellt. Bis zum 1. Jänner 2002 sollen mehr als sieben Milliarden Euro- und Cent-Stücke geprägt worden sein. Bisher wurden in Frankreich bereits 4,7 Milliarden Münzen auf verschiedene Sicherheitsdepots verteilt, von wo sie ab dem 1. Dezember an die Einzelhändler gehen sollen.

