"Herzog so wie Beckenbauer in Deutschland"

Abstimmen: Was schafft Rapid mit Herzog?
Rapid schwebt nach der Herzog-Heimholung im 7. Himmel. Und auch der Teamkapitän selbst braucht sich nicht zu beschweren: Laut NEWS wird Herzogs Rapid-Gehalt auf 700.000 Euro pro Jahr, also umgerechnet 10 Millionen Schilling, geschätzt. Damit ist er der bestverdienende Fußballer in der Bundesliga. Das Privatvermögen von Herzog berträgt kolportierte 7 Millionen Euro.
"Ich will jungen Spielern wie Wallner in ihrer Entwicklung helfen und dafür sorgen, dass der Meistertitel bald wieder nach Hütteldorf geht", erklärte der 33-Jährige, der das Trikot mit der Nummer 22 erhält.
Eineinhalbjahres-Vertrag
Die derzeitige Tabellensituation sieht Herzog auch als Chance. "Natürlich wäre es mir lieber, würde Rapid an erster Stelle stehen. Jetzt müssen wir eben versuchen, uns von Woche zu Woche zu steigern." Trotz der Unstimmigkeiten in der Endphase seines Engagements in Bremen war es für den 93-fachen Teamspieler, der einen Eineinhalbjahres-Vertrag bei den Hütteldorfern unterschrieb, ein Abgang mit Wehmut. "Es ist schon ein komisches Gefühl, sich von allen zu verabschieden. Ich hatte bei Werder eine schöne Zeit und bin dankbar, ohne Ablösesumme gehen zu können."
Nagelprobe als Präsident bestanden
Ins gleiche Horn stieß auch Rapid-Präsident Rudolf Edlinger, der mit dem gelungenen Herzog-Transfer seine Nagelprobe zum Amtsantritt bestanden hat. "Werder ist uns sehr entgegengekommen, unsere guten Kontakte nach Bremen haben sich bezahlt gemacht", meinte Edlinger und gab die Marschrichtung vor. "Seine Verpflichtung ist ein wesentlicher Mosaikstein in der Zielsetzung, während meiner Präsidentschaft wieder Meister zu werden."
Matthäus freut sich
Auch Rapids Teamchef Lothar Matthäus freute sich über die prominente Neuverpflichtung. "Herzog ist in Österreich so wie Beckenbauer in Deutschland. Dieser Transfer ist nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zukunft des Vereins wichtig", meinte der DFB-Rekord-Internationale, der mit dem Gedanken spielt, dem Mittelfeldspieler auch gleich die Kapitänsbinde zu übertragen.
"Einer der letzten Straßenkicker"
"Wir werden versuchen, das Schiff gemeinsam in die richtige Richtung zu lenken. Jetzt brauchen wir nur noch Erfolg, dann ist der Käse gegessen", sagte Matthäus und bezeichnete Herzog als "einen der letzten Straßenkicker". Der 33-Jährige selbst freut sich schon auf seinen Amtsantritt bei Rapid.
Grand Prix von Monaco18:01
Sechster trotz BestzeitSchumi Schnellster in Monaco. Wegen Rückstufung dennoch Webber in der Pole.
Fußball Nationalteam18:03
Der ÖFB-TrainingsalltagEin "24-Stunden-Job" für Teamchef Marcel Koller. Klein schießt Zuschauer k.o.
