Mittwoch, 28. November 2001

Wienerin rutschte ins Feld der besten Acht der Saison

Als erste österreichische Wasserspringerin hat sich Anja Richter-Libiseller für ein Grand-Prix-Superfinale qualifiziert. Die Olympia-Siebente beendete mit drei fünften Plätzen die Grand-Prix-Serie 2001 an neunter Stelle. Durch den Ausfall der Kanadierin Emily Heymans rutschte sie aber in das Starterfeld der besten Acht am Samstag in Athen.

"Ich bin sehr stolz, beim Finale Start berechtigt zu sein. Das Ganze kam sehr überraschend, deshalb war keine optimale Vorbereitung möglich. Mein Ziel ist ein Platz unter den ersten Sechs", erklärte Richter-Libiseller.

Die Regeländerungen nach der WM in Fukuoka, im Rahmen derer unter anderem Schwierigkeitsgrade herabgesetzt wurden, zwangen Richter-Libiseller zu einer Umstellung ihres Programms. Die Wienerin springt nun einen neuen Schraubensprung, der in Athen Premiere feiern soll.

28.11.2001 11:33