Washington und Nepal in engem Kontakt

Die USA erwägen, den Kampf der nepalesischen Regierung gegen die maoistischen Rebellen zu unterstützen. Die Washingtoner Regierung stehe in engem Kontakt mit Kathmandu, sagte US-Außenamtssprecher Richard Boucher am Mittwoch.
"Ich kann derzeit über keine bestimmten Schritte zur Unterstützung sprechen, aber wir haben laufend Kontakt zu Nepal und Nepals Militär." Boucher erklärte, die USA unterstützten die Bemühungen Nepals, "seine Bürger und Beamte zu schützen". Er forderte die Rebellen auf, ihre politischen Ziele auf dem Verhandlungsweg zu verfolgen.
Zwei Tage nach Ausrufung des Ausnahmezustands hatten die nepalesischen Streitkräfte am Mittwoch mit schwerer Artillerie und Kampfflugzeugen Stellungen der maoistischen Rebellen angegriffen. Dabei wurden nach amtlichen Angaben im westlichen Bezirk Sallyan mindestens 13 Aufständische getötet. Auch bei Kämpfen in anderen Landesteilen erlitten die Rebellen den Berichten zufolge "schwere Verluste". Auf Seiten der Regierungstruppen habe es keine Opfer gegeben. Die Maoisten wollen unter anderem die Monarchie abschaffen und führen seit sechs Jahren einen Guerillakrieg gegen den Staat.
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