Brite starb durch Fußtritte und Schläge

Der Prozess um den Tod eines britischen Bobfahrers in Innsbruck, der im Februar brutalst zusammengeschlagen worden war, endete am Donnerstag mit Schuldsprüchen für alle fünf Angeklagten: Der Angeklagte Hans H. erhielt wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung mit tödlichem Ausgang 3,5 Jahre Freiheitsentzug.
Die anderen vier Angeklagten wurden zudem noch wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung an einem zweiten Briten schuldig gesprochen und zu jeweils vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Die Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig.
Der folgenschwere Vorfall hatte sich am 4. Februar 2001 vor der Innsbrucker Discothek "Antico" ereignet. Die Angeklagten sollen den 31-jährigen Familienvater aus Barrow-in Furness (Cumbria) zu Boden gestoßen und verletzt haben. Das Opfer war nur wenige Stunden nach der Auseinandersetzung den Folgen seiner Verletzungen in der Innsbrucker Klinik erlegen.
Der 31-jährige Unteroffizier war seit zwei Jahren Mitglied der Bobmannschaft der britischen Armee. Er hatte an den Bob-Militärweltmeisterschaften in Igls bei Innsbruck teilgenommen. Nach der Siegerehrung waren die beiden Männer am Abend nach Innsbruck gefahren.
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