Donnerstag, 22. November 2001

Forderungen von 686 Millionen Euro

Die Terroranschläge vom 11. September in den USA haben mit der japanischen Rückversicherung Taisei Fire and Marine Insurance eine Großfirma in die Pleite getrieben. Sie konnte die Forderungen anderer geschädigter Versicherungen nicht mehr decken.

Nach den Angriffen auf New York und Washington machten andere Versicherungen bei Taisei Haftungsansprüche von 74,4 Milliarden Yen (686 Millionen Euro/9,44 Mrd. S) geltend. Das gab das Unternehmen in Tokio bekannt. Firmenchef Ichiro Ozawa sagte, der große Schaden durch vier gleichzeitig abgestürzte Flugzeuge sei "unvorhersehbar" gewesen. "Die Verluste aus der Rückversicherung wurden nur durch die Terror-Angriffe verursacht", betonte er. Das Unternehmen ersuchte vor Gericht um Gläubigerschutz.

22.11.2001 10:29