Aktientausch: Die Frist läuft bis 22. Februar 2002

Die in Ausgleich befindliche Buch- und Medienhandelskette Libro hat alle Aktionäre aufgefordert, für die beschlossene Kapitalherabsetzung auf 70.000 Euro (963.221 S) ihre alten Aktien zum Umtausch zu hinterlegen. 134 alte Aktien werden kostenlos durch eine neue Aktie ersetzt.
Heute wurde das erste Inserat in der Wiener Zeitung geschaltet. Es ist der Startschuss für die Information der LIBRO-Aktionäre zum Aktientausch oder zur Zusammenlegung der Aktien. In der Hauptversammlung der LIBRO AG vom 20. September 2001 wurde die Herabsetzung des Grundkapitals auf 70.000 Euro und damit einher gehend die Zusammenlegung der Aktien 134:1 beschlossen.
Die verbleibenden alten Aktien, die die zum Umtausch nötige Zahl von 134 Stück nicht erreichen, werden mit Aktien anderer Aktionäre zusammengelegt und börsemäßig verwertet, sprich, verkauft. Der daraus erzielte Verwertungserlös wird den betreffenden Aktionären im Verhältnis des ihnen zustehenden Bruchteils ausbezahlt. Der IVA hat ebenfalls angeboten, diese Aktien zur Verwertung anzunehmen.
Mit der Transaktion wurde die Raiffeisen Zentralbank (RZB) beauftragt. Der Umtausch erfolgt, wie in der Hauptversammlung angekündigt, für den Aktionär kostenlos. Dies gilt allerdings nur für jene Aktien, die fristgerecht eingereicht werden - durch eine einfache Beauftragung der jeweils depotführenden Bank.
Frist bis zum 22. Februar 2002
Zur vollständigen Durchführung der Kapitalherabsetzung ist es erforderlich, dass alle Aktien umgetauscht werden. Jene Aktien, die nicht bis 22. Februar 2002 bei der Bank eingereicht worden sind, werden für kraftlos erklärt.
Nach Ablauf der Einreichfrist wird der Handel in alten Aktien der LIBRO AG an der Wiener Börse ausgesetzt. Eine Wiederaufnahme des Handels wird nach Umtausch der alten Aktien ausschließlich in neuen Aktien der LIBRO AG erfolgen.

