TA-Konzern-EBITDA wuchs um 39 Prozent

Die börsenotierte Telekom Austria (TA), deren Aktie heute genau vor einem Jahr erstmals an der Börse gehandelt wurde, hat in den ersten drei Quartalen 2001 ein zweistelliges Plus beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erzielt. Der Umsatz ging dagegen zurück.
Der TA-Konzern (TA AG), der u.a. das Festnetzgeschäft, die Mobilkom Austria at equity (zu 75 Prozent) sowie die Jet2Web Internet und die Datakom umfasst, steigerte das EBITDA von Jänner bis September 2001 um 39 Prozent auf 703 Mill. Euro (9,67 Mrd. S), der Umsatz ging hingegen um 5,5 Prozent auf 2,001 Mrd. Euro zurück.
Bei der TA-Gruppe (TA, Mobilkom, Jet2Web Internet und Datakom) wuchs das EBITDA um 37,4 Prozent auf 1,164 Mrd. Euro, der Umsatz der Gruppe erhöhte sich um 1,1 Prozent leicht auf 2,951 Mrd. Euro, hieß es weiter.
Erwartungen der Analysten übertroffen
Damit liegt die Gruppe beim EBITDA und beim Umsatz über den Analystenerwartungen. Analysten von 8 Großbanken hatten für die TA-Gruppe im Schnitt beim Umsatz 2,913 Mrd. Euro erwartet, beim EBITDA waren im Schnitt 1,041 Mrd. Euro erwartet worden.
Im Dritten Quartal allein hat der TA-Konzern das EBITDA um 329 Prozent auf 288 Millionen Euro (3,96 Milliarden Schilling) gesteigert. Der Umsatz sank in diesem Zeitraum um 3,6 Prozent auf 671,4 Millionen Euro. Für frei gestellte Mitarbeiter wurden 18,5 Millionen Euro eingesetzt.
Erfolgreiche Tochter Mobilkom
Die Mobilkom Austria, die zu 75 Prozent der TA und zu 25 Prozent der Telecom Italia gehört, hat in den ersten drei Quartalen 2001 den Umsatz um 13,9 Prozent auf 1.271 Milliarden Euro (17,5 Milliarden Schilling) erhöht. Das EBITDA wuchs um rund 35 Prozent auf 460,6 Millionen Euro.
Die Telekom Austria gehört zu 47,8 Prozent der ÖIAG, 29,8 Prozent befinden sich - noch - im Eigentum der Telecom Italia, die diese aber abstoßen will. 22,4 Prozent sind im Streubesitz.

