Kaum Bewegung auf der Arbeitnehmerseite

Das Ringen um einen neuen Kollektivvertrag (KV) für die insgesamt rund 450.000 Beschäftigten im heimischen Handel und verwandten Berufen gestaltet sich weiterhin zäh. Wie heute aus den Verhandlungskreisen durchsickerte, gibt es auf Arbeitgeberseite kaum Bewegung. Sollte es heute zu keiner Einigung kommen, droht die Gewerkschaft für den 1. Dezember mit einer Großdemonstration auf der Wiener Mariahilfer Straße.
ie Sozialpartner sitzen seit heute 10 Uhr 30 wieder zusammen. Zuletzt boten die Arbeitgeber 1 Prozent Erhöhung der Mindestgehälter, die Arbeitnehmer hatten im Schnitt 3,57 Prozent gefordert. Wie berichtet hat die Handelsgewerkschaft bereits zu Beginn der Verhandlungen angekündigt, jedenfalls eine reale Einkommenserhöhungen durchsetzen zu wollen, die Arbeitgeber betonten, dass sich ihre Unternehmen eine Erhöhung im Ausmaß der Inflationsrate von - zumindest - 2,6 Prozent nicht leisten können.
Als weitere mögliche Verhandlungstermine wurden der 29. und 30 November genannt. Sollte es jedoch heute zu keiner Annäherung kommen würden auch diese Termine wackeln, hieß es am Montag.

