Hoffmann zwischenzeitlich 12., am Ende nur 44.

Nach dem enttäuschenden Start der ÖSV-Langläufer über 15 km klassisch am Samstag gab es am Sonntag im 10 km-Skating-Bewerb in Kuopio die ersten Weltcup-Punkte. Gerhard Urain landete mit 1:03,8 Minuten Rückstand an 19. Stelle.
Christian Hoffmann gelang sein Saisonstart nicht, der bald 27-jährige Oberösterreicher landete als 44. nicht in den Punkterängen. Der Sieg ging an den schwedischen Weltcup-Titelverteidiger Per Elofsson (23:24,7).
Quereinsteiger und Biathlon-Spezialist Ole-Einar Björndalen musste sich nur um 6,7 Sekunden geschlagen geben. Dritter wurde mit Thomas Alsgaard ebenfalls ein Norweger (+29,4). Die Norsker hatten am Vortag im klassischen Stil die ersten acht Plätze belegt.
ÖSV: Teils ansprechende Leistung, teils fehlende Form
"Für den Hoffi war es das erste Rennen der Saison. Am Beginn war er planmäßig unterwegs und eigentlich auf dem Sprung nach vorne. Es fehlen ihm wie auch uns generell halt noch die Renn-Kilometer", analysierte Cheftrainer Franz Weingartner. Mit Urain und auch Alexander Marent (39.) hätten aber zwei Schützlinge schon ansprechende Leistungen gezeigt. Michail Botwinow (60.) und Achim Walcher (73.) hingegen sind noch nicht in Form.
Da die ÖSV-Langläufer aus dem Training heraus in die Weltcupsaison eingestiegen sind und ihre Form erst in den Dezember-Rennen erreichen werden, sei es aber zu früh, schon Bilanz zu ziehen. "Das tun wir erst nach der Ramsau, jetzt kann man noch gar nichts sagen", so Weingartner.
Die Skandinavier haben auf Grund der enormen Dichte in ihren Mannschaften nicht nur den Olympia-Qualifikations-Druck, sondern müssen sich eben auch für den Weltcup selbst qualifizieren. "Das sollte uns entgegen kommen, je länger der erste Weltcup-Block dauert", glaubt der ÖSV-Coach, der am Dienstag in der Staffel das Quartett Marent, Botwinow, Hoffmann und Urain einsetzen will.
Damen: Einige Jahre keine Österreicherinnen im Weltcup
In den Damen-Weltcup-Rennen wird man einige Jahre keine Österreicherinnen mehr sehen. Nach dem Ausfall der schwangeren Renate Roider bemüht sich Maria Theurl in Schladming um einen kontinuierlichen Aufbau des Nachwuchses. "Da müssen wir jetzt wohl bis zu den nächsten Olympischen Spielen (2006) warten, das wäre das Ziel", sagte Weingartner.
