Argentinien erhält Unterstützung gg. Wirtschaftskrise

Beim Iberoamerika-Gipfel in der peruanischen Hauptstadt Lima haben die Staats- und Regierungschefs den internationalen Terrorismus scharf verurteilt. Der Terrorismus müsse bekämpft werden, "wo immer er auftaucht und wer auch immer dafür verantwortlich ist", hieß es in der Abschlusserklärung der zweitägigen Konferenz am Samstag (Ortszeit).
Auftraggeber und Ausführende von Terroranschlägen dürften nicht unterstützt oder geschützt werden.
Eine ausdrückliche Unterstützung der US-Angriffe in Afghanistan enthielt die Abschlusserklärung nicht. Dagegen forderten die Gipfelteilnehmer, der internationale Terrorismus müsse unter Aufsicht der Vereinten Nationen bekämpft werden.
Ferner sicherten die Gipfelteilnehmer Argentinien zur Überwindung seiner Wirtschaftskrise einstimmig Unterstützung zu. Spanien kündigte an, unter seiner EU-Ratspräsidentschaft Anfang kommenden Jahres die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Iberoamerika ausbauen zu wollen.
Den Iberoamerika-Gipfel von Staats- und Regierungschefs aus 21 lateinamerikanischen Ländern, Spanien und Portugal hatte der peruanische Präsident Alejandro Toledo am Freitag eröffnet. Zum ersten Mal sagte der kubanische Staatschef Fidel Castro seine Teilnahme ab, was Spekulationen über den Gesundheitszustand des 75-Jährigen auslöste.
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