Die Kinder waren gerade auf dem Weg zur Schule

Mindestens fünf Schulkinder sind am Donnerstag bei einer Explosion in unmittelbarer Nähe einer Grundschule im Gaza-Streifen getötet worden. Nach Angaben aus palästinensischen Sicherheitskreisen hatten die Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren im Flüchtlingslager Khan Younis mit einem israelischen Blindgänger gespielt. Dabei sei die offenbar vor mehreren Tagen abgefeuerte Panzergranate explodiert. Alle fünf Kinder sind miteinander verwandt.
Zunächst hatte er Israel vorgeworfen, die Schule mit Panzergranaten beschossen zu haben. Von israelischer Seite hieß es, die Explosion könne auch durch einen palästinensischen Sprengsatz verursacht worden sein. Die Armee dementierte, dass Soldaten am Donnerstagmorgen in der Gegend geschossen hätten.
Die Explosion ereignete sich um 07.30 Uhr Ortszeit, als eine Gruppe von Kindern auf dem Weg zur Schule war. Die fünf Toten gehörten der gleichen Familie an, sagte Abu Ola. Sie seien zwischen sieben und 14 Jahren alt gewesen.
Beide Seiten setzten den Vorfall in Zusammenhang mit der neuen Nahost-Initiative der USA. "So begrüßt (Premier Ariel) Sharon die amerikanische Delegation - indem er das Blut unser Kinder vergießt", sagte der Generalsekretär der palästinensischen Präsidentschaft, Ahmed Abdel Rahman. Arieh Mekel vom israelischen Außenministerium warf den Palästinensern vor, die Explosion für Propagandazwecke zu missbrauchen.
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