Abfangjäger angeblich kein Thema

Verteidigungsminister Herbert Scheibner (F) besucht heute und morgen auf Einladung seines Ressortkollegen Björn von Sydow Schweden. Im Mittelpunkt der Gespräche: Europäische und internationale Sicherheitspolitik, besonders der Balkan und die Terror-Bekämpfung.
Weitere Themen sind die Gemeinsame Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die Reorganisation der Streitkräfte und die bilaterale Zusammenarbeit.
Scheibner wird außerdem morgen ein amphibisches Regiment besuchen. Donnerstagnachmittag wird er mit schwedischen Parlamentariern des Verteidigungskomitees zusammentreffen. Mit seinem Aufenthalt in Schweden erwidert Scheibner einen Besuch des schwedischen Verteidigungsministers von Sydow im Jänner.
Angeblich keine Gespräche über Gripen
Die Nachfolge des österreichischen Abfangjägers Draken wird - zumindest nach Angaben des Verteidigungsministeriums - kein Thema sein. Der von einem schwedisch-britischen Konsortium angebotene Gripen gilt aber neben der amerikanischen F-16 als der aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge der veralteten Draken. Der größte Rüstungsauftrag der Zweiten Republik mit einem Volumen von 25 Milliarden Schilling (1,82 Mrd. Euro) sieht die Anschaffung von vorerst 24 Flugzeugen vor, die ab dem Jahr 2005 ausgeliefert werden sollen. Eine Entscheidung wird für das kommende Jahr erwartet.
Das Gripen-Konsortium hält nach eigenen Angaben Kompensationsgeschäfte in dem von Österreich geforderten Umfang von bis zu 200 Prozent für möglich.
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