Montag, 19. November 2001

Wiener SPÖ fordert Generationswechsel

Der stellvertretende Parteichef und Wiener Bürgermeister Michael Häupl hat sich für einen Generationenwechsel im Parlamentsklub der SPÖ ausgesprochen: "Wir haben einen neuen Klubobmann im Parlament, und der wird sich überlegen müssen, wie bestimmte Themen von Personen abgedeckt und getragen werden."

Häupl nannte ein Beispiel, von dem er zugibt, dass es "sicher zu Missverständnissen führen wird": Sein Freund Rudolf Edlinger weise seit geraumer Zeit selbst darauf hin, dass er 62 sei und vorschlage, mit mehr und neuen Leuten die wirtschaftspolitische Kompetenz der Partei zu vermitteln.

Auch in Wien kommt Verjüngung
In seinen Bereich, der mächtigen Wiener Landespartei, kündigte Häupl den Generationenwechsel bei der Listenerstellung für die kommende Nationalratswahl an. Häupl verweist in diesem Zusammenhang auf den SPÖ-Klub im Wiener Rathaus, wo das Durchschnittsalter 40 Jahre sei.

19.11.2001 09:28