SPEZIAL: DIE EURO-EINFÜHRUNG

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Tipps für die Umstellung
Auch in Österreich bringt die Umstellung auf den Euro so manche Probleme mit sich. Der Streit über Preiserhöhungen zwischen den Handelsketten Billa, Spar und Merkur eskaliert.
Merkur hatte am vergangenen Wochenende mit einer Erhebung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) geworben, der bei 35 alltäglichen Produkten in 5 Supermarktketten (Billa, Merkur, Spar, Interspar, Zielpunkt) die Preisentwicklung zwischen Sommer 1999 und Sommer 2001 verglichen und fast überall Preiserhöhungen deutlich über der Inflationsrate festgestellt hat. Dieses Wochenende hat nun Spar mit entsprechenden Inseraten gekontert.
"Richtigstellung in der aktuellen Preisdiskussion. Der VKI bestätigt: Billa ist am teuersten", titelt Spar in dem ganzseitigen Inserat in österreichischen Tageszeitungen. Billa sei sowohl 1999 als auch 2001 der teuerste aller 5 getesteten Supermarktketten - mit einem "gewaltigen Abstand" zu Interspar und einem "Abstand" zu Spar. Außerdem erhöhe Billa "im Stillen die Preise", obwohl in der Werbung genau das Gegenteil - nämlich die Fixpreisgarantie - versprochen werde, heißt es weiter.
Als Beweis für Preiserhöhungen bei Billa führt Spar acht Kühlprodukte an, bei denen Billa den Preis zwischen 28. September und 5. Oktober erhöht, Spar hingegen unverändert belassen habe. Spar Österreich sehe sich zu dieser Richtigstellung gezwungen, weil Billa und Merkur seit einigen Tagen "völlig irreführende Informationen" über Spar verbreiten würden, begründet Spar das Inserat.
Spar wirbt im Zuge der Eurobargeld-Umstellung seit Monaten mit einer Abrundungsgarantie, die den Handelskonzern rund 100 Mill. S kostet.

