Montag, 1. Oktober 2001

Verlegung vor die Tore von New York möglich

Die US-Footballer wollen - teils notgedrungen - den leidgeprüften New Yorkern nach den Terror-Anschlägen helfen. Das größte Sportereignis in den USA, das Finale um die Super Bowl der National Football League (NFL), könnte am 3. Februar in der Nähe von New York ausgetragen werden.

Eine Verlegung des Endspiels vom bisher vorgesehenen Veranstaltungsort New Orleans wäre nicht nur eine Geste der Solidarität mit den New Yorkern, sondern könnte wegen Terminproblemen unumgänglich werden. Um Spielausfälle nach den Anschlägen vom 11. September nachholen zu können, strebt die NFL eine Verschiebung vom 27. Jänner auf den 3. Februar an. An diesem Termin würde die Super Bowl aber mit einem großen Kongress der US-amerikanischen Autohändler kollidieren.

Giulani begeistert
"Es wäre ein Weg, beim Wiederaufbau der Stadt zu helfen", sagte Paul Tagliabue von der NFL am Montag und erinnerte damit an den Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September. New Yorks Bürgermeister Rudolph Giuliani begrüßte den Vorschlag mit den Worten: "Das wäre absolut sagenhaft."

Das NFL-Finale könnte nach Angaben von Tagliabue in das Stadion von East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey vor den Toren New Yorks verlegt werden. Auch Los Angeles, Miami und Tampa hätten sich bereit erklärt, das Spiel auszurichten.

1.10.2001 18:28