Wiedner fühlt sich nicht abgesetzt: "Lächerlich"

Obmann der Christgewerkschafter, Fritz Neugebauer (V) ist gegen die von fünf Landesgruppen ausgesprochene Abwahl ihres Vorsitzenden Manfred Wiedner. "Würde dringend empfehlen, sich an die Geschäftsordnung zu halten." Franz Gstrein wurde zum interimistischen Vorsitzenden gewählt, Wiedner ignoriert den Entscheid jedoch.
Wenig Verständnis für die Vorgänge in der ÖVP-Fraktion der Postgewerkschaft zeigte am Donnerstag der Chef der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Obmann der Christgewerkschafter, Fritz Neugebauer (V). Eine Gruppe von Gegnern des derzeitigen Post-FCG-Chefs Manfred Wiedner hatte gestern, Mittwoch, einen Gegenobmann gewählt.
"Das ist, wie wenn sich drei Parteiobleute zusammensetzen und ausrichten, dass der Bundeskanzler nicht mehr Parteichef sein soll", meinte dazu ein sichtlich schlecht gelaunter Neugebauer vor dem ÖVP-Bundesparteivorstand in Wien. "Ich würde den Herren dringend empfehlen, sich an die Geschäftsordnung zu halten", so Neugebauer.
Fünf Landesgruppen der Fraktion Christlicher Gewerkschaft (FCG) in der Post-Gewerkschaft haben Mittwochnachmittag den Vorarlberger Franz Gstrein zum interimistischen Vorsitzenden der FCG im Post-Zentralausschuss gewählt. Wiedner nannte diesen Beschluss "lächerlich" und rechtlich nicht relevant.
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