Kardinal König hat Spital verlassen
- "Er will unbedingt wieder gehen"
- Geistlicher hatte bei Sturz Oberschenkelhalsbruch erlitten
·Kardinal König
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Kardinal Franz König ist nach seinem Oberschenkelhalsbruch und der Hüftoperation offensichtlich gut auf dem Weg der Besserung. Einen Tag früher als geplant hat er am Freitag das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien verlassen können, berichtete seine persönliche Sekretärin Annemarie Fenzl.
Derzeit halte er sich in Niederösterreich auf. Es gehe dem Kardinal den Umständen entsprechend gut, er könne mit Rollwagerl bzw. Krücken auch gehen. Ziel des 98-Jährigen sei es, beim Gehen mit seinem schwarzen Stock mit Silberspitze auszukommen.
Mit der Entlassung seien die Ärzte einem dringend Wunsch Königs nachgekommen, so Fenzl. In Wien sei es derzeit sehr heiß, König sei daher umso mehr froh, wieder frische Luft atmen und in der Natur sein zu können. Und: "Er wollte am Maria Himmelfahrts-Tag nach Hause gehen."
Kardinal König war am 28. Juli in einem Hotel im steirischen Wallfahrtsort Mariazell schwer gestürzt und hatte einen Oberschenkelhalsbruch erlitten. Mit einem Hubschrauber war er sofort nach Wien geflogen und im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern operiert worden.
Die Genesung von Kardinal Franz König machte sehr rasch "unglaubliche Fortschritte". Der Wiener Alt-Erzbischof sei bereits "mit Krücken mobil", lege damit jeden Tag mindestens hundert Meter zurück und bewältige mit den Krücken auch schon Stufen, teilte der ärztliche Leiter des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern, Primarius Dieter Pfaffenberger, schon nach vier Tagen mit.
(APA, red)
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