Montag, 24. September 2001

"Ich habe genug Menschen weh getan",

Filmlegende Anthony Hopkins hat gestanden, dass er genug von Eheleben hat und das Alleinsein genieße. "Ich bin ein guter Ernährer, aber nicht unbedingt ein guter Ehemann", bekennt Hopkins.

Neue Bindungen möchte der 63-Jährige im Rückblick auf seine Ehen und Romanzen keinesfalls mehr eingehen: "Ich habe genug Menschen weh getan", so Hopkins in der Oktoberausgabe des Magazins.

Hopkins pflegt Verbindung zur Mama
Sein Leben in Los Angeles dreht sich um ausgewählte Vergnügen wie Komponieren, Gedichte lesen, Wandern und Auto fahren. "Wenn ich hier ganz allein bin, komme ich innerlich zur Ruhe, fühle mich sehr stark." Zu den wenigen Bindungen, die er pflegt, gehört die Beziehung zu seiner in Los Angeles lebenden Mutter Muriel (88). Außerdem trifft er sich mehrmals im Jahr mit seiner zweiten Frau Jenni Lynton. Die Ehe besteht weiterhin, sie lebt jedoch in England und er in Kalifornien.

Sprunghafter Lebenswandel hält Freunde auf Distanz
"Ich fühle mich innerlich frei", sagte Hopkins. Er habe das Gefühl "einer wundervollen Leere". Sein sprunghafter Lebenswandel hält Freunde und Bekannte auf Distanz. "Viele Leute irritiert es, dass er so viel Wärme ausstrahlt und Verständnis zeigt", meinte Jenni Lynton. "Begegnen sie ihm dann ein paar Tage später, hat er sich wieder zurückgezogen".

24.9.2001 14:42

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