Weltgrößter Ziegelproduzent kündigt 120 Mitarbeiter

"Es geht um die Sicherung der mehr als 1.300 Arbeitsplätze an über 30 weiteren Standorten..." Der österreichische Baustoffkonzern sieht sich wegen der anhaltend schwachen Baukonjunktur in Deutschland gezwungen, fünf deutsche Ziegelwerke bis Jahresende 2001 zu schließen. Von den Stilllegungen sind insgesamt 120 Mitarbeiter betroffen.
Mit den Schließungen in neuen und alten Bundesländern in Deutschland würden mehr als 1.300 Arbeitsplätze an mehr als 30 weiteren Wienerberger-Standorten in Deutschland gesichert, so ein Unternehmenssprecher. Betroffen sind:
+ Das Poroton Hintermauerziegelwerk Königsaue in Sachsen-Anhalt
+ die Vormauerziegelwerke Buchhorst in Schleswig-Holstein + und Hude in Niedersachsen,
+ die Ziegelwerke Niederndorf in Bayern
+ und Schönau in Thüringen.
Zusätzlich erfolge eine Anpassung der Produktion im Hintermauerziegelwerk Hainichen in Sachsen.
Der Wienerberger-Konzern begründet die geplante Anpassung seines Produktionsvolumens in Deutschland damit, dass sich die deutsche Bauwirtschaft in einer anhaltenden Krise befinde, die durch abnehmendes Bauvolumen, ruinösen Preiswettbewerb und Überkapazitäten gekennzeichnet sei.

