ÖVP verlor einflussreichsten Posten

Fassungslosigkeit in der ÖVP: Johannes Ditz wird von einem Verein der Freunde von Thomas Prinzhorn (FPÖ) aus dem ÖIAG-Vorstand entfernt. Damit verliert die Partei ihren einflussreichsten Posten in der staatlichen Bauholding. NEWS bat Ditz zum Interview.
Schlimmer noch: Prinzhorns Helfer - allen voran Aufsichtsrats-Chef Alfred Heinzel - haben dann endgültig das Ruder im ÖIAG-Reich übernommen.
NEWS: Der ÖIAG-Aufsichtsrat hat Ihnen das Vertrauen entzogen. Sind Sie enttäuscht?
Johannes Ditz: Ich leiste mir keine Emotionen. Aber ich habe mich gewundert, dass es ausgerechnet jetzt passiert ist. Schließlich habe ich gerade wichtige Weichenstellungen vorgenommen.
Werden Sie gegen den Beschluss kämpfen?
Nein. Aufsichtsratsbeschlüsse sind zu respektieren.
Sind die Konditionen der vorzeitigen Vertragsauflösung bereits ausgehandelt?
Es gibt noch keine Vereinbarungen und auch kein Angebot des Aufsichtsrates. Ich werde einen Anwalt namhaft machen, der die Verhandlungen führen wird. Bis dahin werde ich mit voller Kraft weiterarbeiten.
Sie sollen ein Papier unterschrieben haben, das vom Aufsichtsrat als Selbstkündigung interpretiert wird.
Diese Vereinbarung vom Juni war eine Option zur Selbstkündigung, die ist aber vom Tisch.
Werden Sie als Vorstand in ein ÖIAG-Unternehmen wechseln?
Ich kann das ausschließen. Das wäre stillos.
Die ganze Story und das ausführliche Interview lesen Sie im aktuellen NEWS.

