Rückkauf zum Kurswert

Der Schweizer Uhrenkonzern "The Swatch Group AG" aus Biel wird vom heutigen Montag an eigene Aktien für eine Kapitalherabsetzung zurückkaufen. Dafür werden an der schweizerischen Börse "virt-x" eigene Handelslinien eingerichtet. Vorerst 4,22 Prozent des Aktienkapitals sollen zurück geholt werden.
Das teilte Swatch am Montag mit. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung 2002 eine Kapitalherabsetzung in der Höhe des erzielten Rückkaufvolumens vorschlagen.
Später noch mehr Rückkäufe möglich
Über eine Fortsetzung des Rückkaufprogramms wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Der Aktienrückkauf bezieht sich sowohl auf die Inhaberaktien von je 2,25 CHF (21,41 S) sowie auf die Namensaktien von je 0,45 CHF Nennwert.
Eigene Handelslinien
Der Rückkauf erfolge auf je einer (für die Inhaber- und Namensaktien) eigens zu diesem Zweck eingerichteten Handelslinie an der virt-x. Der Rückkaufpreis auf dieser zusätzlichen Linie, auf der ausschließlich The Swatch Group als Käufer auftreten kann, werde sich am Kurs der Swatch-Group-Aktien orientieren. Verkaufende Aktionäre können ihre Aktien entweder der Gesellschaft zur Kapitalrückzahlung anbieten oder über die bisherige erste Handelslinie an andere Interessenten verkaufen.

