"Stadion West" kostet 270 Millionen S

In Zusammenhang mit dem Neubau des Stadions geben die Politiker der Bezirksstadt Ried im Innkreis in Oberösterreich grundsätzlich "Grünes Licht". Allerdings muss noch die Finanzierung gesichert werden. Für die Rieder allein ist das Projekt zu teuer - da muss die Politik aushelfen.
Wie der Vizebürgermeister Karl Danninger sagte, müssten die Kostenfrage und weitere Details genau geklärt werden. Finanziell gesehen sei ein neues Stadion für das Rieder Budget "eine Nummer zu groß". Trotzdem: Wenn das Land das Projekt unterstützt, sei auch Ried bereit, einen Beitrag zu leisten, so Danninger.
Ein Neubau des Stadions sei deshalb notwendig, da - laut SV Josko Ried - das bestehende nicht den Bundesligaerfordernissen entspreche, berichtete Danninger. Die Kosten für ein neues "Stadion West" würden mit rund 270 Mill. S (19,6 Mill. Euro) beziffert werden. Die drei Fraktionen der Stadt Ried - ÖVP, SPÖ und FPÖ - hätten sich bereit erklärt, etwa ein Viertel der Kosten zu übernehmen. Und zwar durch den Verkauf des derzeitigen Stadionareals. Ein endgültiges "Ja" zum Neubau gebe es dann, wenn in den Kosten der Grundkauf enthalten sei und "eine Leichtathletikanlage zur Verfügung gestellt werde", betonte Danninger.
Ein weiteres Problem sei der Standort. Das "Stadion West" werde nicht auf Rieder Gemeindegebiet, sondern in der Nachbargemeinde Hohenzell errichtet. Es könne aber nicht so sein, dass Ried die Kosten habe, und der Nachbar dann die Abgaben kassiert, betonte Danninger. Das werde noch mit dem Land Oberösterreich auszuhandeln sein. Am 5. November werde man bei einem Gesprächstermin Konkretes erfahren, so der Vizebürgermeister. Wenn alle Fakten geklärt seien, könne rasch mit dem Bau begonnen werden.
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