Montag, 24. September 2001

Absage aus familiären Gründen

Hans-Peter Briegel wird doch nicht Trainer beim österreichischen Fußball-Bundesligisten GAK. Eigentlich hätte die Rückfrage bei seiner Frau für Briegel nur noch Formsache sein sollen - doch es kam anders.

Aus familiären Gründen erteilte der Deutsche den Steirern am Dienstagvormittag eine Absage. Damit ist der Nachfolger des nach dem UEFA-Cup-Spiels in Utrecht entlassenen Werner Gregoritsch weiter offen, vorerst bleibt Co-Trainer Christian Keglevits der Chef auf der Bank.

Den Ausschlag für die Absage gaben Briegls Frau und Sohn. "Ohne Frau und Kind gehe ich nicht nach Graz", meinte der 45-Jährige am Dienstag zu GAK-Sportdirektor Peter Svetits. Das "Hauptproblem" war dabei der elfjährige Sohn des Fußball-Europameisters von 1980, den man nicht aus der Schule nehmen wollte.

Die Trainersuche beim derzeitigen Tabellendritten der Bundesliga geht damit weiter, Svetits lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. "Die Absage hatte ja rein familiäre Gründe. Es gibt so viele Leute, sowohl von der Quantität als auch von der Qualität her. Wir werden jetzt in Ruhe weitersuchen. Einstweilen bleibt Christian Keglevits Trainer, er hatte am Sonntag mit dem 4:2 gegen die Austria ja einen sehr guten Einstand", meinte Svetits.

24.9.2001 12:55