Kitzbühel bei Olympia 2010 wieder an Bord

Kitzbühel wird bei der Bewerbung der Stadt Salzburg um die Olympischen Winterspiele 2010 als Austragungsort für die Alpin-Bewerbe Bewerbe der Herren Freestyle und Curling zur Verfügung stehen, der "Zankapfel" Hochfilzen - von den Tirolern für die Biatholon-Bewerbe gefordert - ist aus geographischen und sicherheitstechnischen Gründen endgültig vom Tisch.
Dieses Ergebnis präsentierten am Montag Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden, sein Kitzbühler Amtskollege Horst Wendling und ÖOC-Präsident Leo Wallner im Anschluss an eine Gesprächsrunde, zu der die Drei in Salzburg zusammengekommen waren.
Die Welt sei seit den Terroranschlägen am 11. September "eine andere geworden", meinte Bürgermeister Schaden, Sicherheitsfragen hätten für die Olympia-Bewerbung entscheidende Bedeutung erlangt. Auch ÖOC-Präsident Wallner erklärte die Beibehaltung des bestehenden Bewerbungskonzept damit, dass dieses wesentlich "vom Sicherheitsmoment getragen" sei, also "so wenig dezentrale Wettkampfstätten wie möglich" vorsehe. Deshalb die Beschränkung auf die Stadt Salzburg, den Pongau und Kitzbühel. Hochfilzen, das "hervorragend geeignet ist", sei in diesem Sicherheitskonzept "aus geographischen Gründen" ausgeschieden.
"Kitzbühel sitzt mit im Boot mit Salzburg und das Boot segelt in Richtung Olympia", erklärte Kitzbühels Bürgermeister Wendling. "Wir haben die Chance, die olympischen Spiele nach Salzburg und Tirol zu bringen und ich gehe davon aus, dass wir eine perfekte österreichische Bewerbung zusammenbringen." Kitzbühel werde auch "sofort wieder mit Toni Sailer verhandeln", so Wendling, es sei "immer Wunsch gewesen, ihn dabei zu haben".
Host-City sei die Stadt Salzburg
"Kitzbühel ist ein Austragungsort, aber ein sehr besonderer Austragungsort", betonte Wallner. "Wir haben Kitzbühel sehr gerne herinnen." Dies nicht nur wegen seiner Bekanntheit und des hervorragenden Images in puncto Wintersport, sondern auch wegen der "ungeheuren Erfahrung" Kitzbühels bei der Austragung alpiner Bewerbe, meinte Wallner.
