Neu: "Österreichisches Zivilluftfahrts-Sicherheitsprogramm"

Bis zu 30 bewaffnete Flugbegleiter seien täglich bei Austrian Airlines/Lauda Air im Einsatz, gab ÖVP-Verkehrssprecher Helmut Kukacka bekannt. Diese Maßnahme sei Teil des Sicherheitspakets, das die Regierung mit den Behörden nach den Terroranschlägen in den USA geschnürt hat.
"Seit Öffnung des Luftraumes für die USA werden sämtliche Flüge dieser Destinationen sowie jene nach Israel von bewaffneten Exekutivbeamten begleitet", sagte Kukacka. Bei Flügen zu allen anderen Reisezielen weltweit werde die Sicherheitslage täglich neu eingeschätzt.
Weitere Maßnahmen
Die Sicherung des Cockpitzuganges soll verbessert werden, beispielsweise durch eine Trennung zur Kabine. Die Ausbildung der Sicherheitsorgane und des Kontrollpersonals würden in einem vom Verkehrsministerium erstellten "Österreichischen Zivilluftfahrts-Sicherheitsprogramm" festgelegt. Es umfasse Schulungen in Sprengstoffkunde, Handhabung der technischen Ausrüstung (Röntgenstraße, Torbogen) sowie des fach- und sachgerechten Visitierens. In diesem Schulungspaket würden auch psychologische Verhaltensweisen trainiert, so der ÖVP-Verkehrssprecher.
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