Schießereien und Bombenanschläge bei Wahlkampf

Der Wahlkampf in Bangladesch hat insgesamt bereits 290 Menschen das Leben gekostet. Nach Angaben der Polizei seien die Menschen bei politisch motivierten Schießereien, Bombenanschlägen oder durch andere Formen der Gewalt ums Leben gekommen.
Die Zahl der Toten lag damit doppelt so hoch wie während des Wahlkampfes 1996. Am Samstag berichtete die Polizei in Dhaka von sieben Toten und über 200 Verletzten bei Zwischenfällen am Freitag. Der Wahlkampf in Bangladesch endet offiziell am Samstag um Mitternacht.
Bei der Wahl am Montag stehen sich die Awami-Liga der früheren Ministerpräsidentin Sheikh Hasina und die Nationalistenpartei Bangladeschs (BNP) von Begum Khaleda Zia als Hauptkontrahenten gegenüber. Seit dem 15. Juli ist eine Übergangsregierung in Bangladesch eingesetzt, die auch die Wahlen überwacht. Zuvor hatte Sheikh Hasina über eine volle Legislaturperiode von fünf Jahren die Regierungsgeschäfte geführt.
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