Auch Zuger Amokläufer ist tot

Ein Amoklauf im Zuger Kantonsrat forderte 15 Todesopfer und 10 Verletzte. Zu den Todesopfern gehört auch der Täter. Er soll Selbstmord begangen haben. Vermutliches Motiv für den Amoklauf: Seine Aufsichtsbeschwerde wurde abgelehnt. In seinem Wagen wurden weitere Schusswaffen gefunden.
Um 10.30 Uhr war ein Mann - laut Zeugen in Polizeiuniform - in den Kantonsratssaal eingedrungen. Er lief durch den Raum und schoss wiederholt. Zuerst auf die Kantonsräte, dann auf die Regierung und auf die Medienvertreter. Es kaum auch zu einer heftigen Detonation, möglicherweise durch eine Handgranate oder einen Sprengsatz.
"Tag des Zorns für die Zuger Mafia"
Beim Täter handelt es sich um einen im Raum Zürich wohnhaften Schweizer. Im Kantonsratssaal benützte er ein Sturmgewehr 90 und eine Sigg-Pistole. Vor dem Regierungsgebäude entdeckte die Polizei ein Auto mit weiteren Waffen. Ebenso wurde ein Brief gefunden in dem von einem "Tag des Zorns für die Zuger Mafia" die Rede ist.
Es scheint, dass der Amoklauf im Zusammenhang mit einer Aufsichtsbeschwerde steht, die am Donnerstag im Kantonsrat abgewiesen wurde. Jedenfalls schrie der Täter zwischen den Schüssen entsprechende Forderungen nach einer Behandlung seiner Beschwerde.
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