Montag, 24. September 2001

Rund 200 Personen beteiligt

In Nordirlands Hauptstadt Belfast ist es wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten gekommen. Etwa 200 Mitglieder der rivalisierenden Bevölkerungsgruppen lieferten sich im Norden der Stadt eine regelrechte Straßenschlacht.

Geworfen wurde mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern. Bereits am Nachmittag waren in dem Gebiet, wo katholische und protestantische Siedlungen aneinander grenzen, mehrere Sprengkörper explodiert und Schüsse gefallen.

Gerry Kelly, führendes Mitglied der katholischen Partei Sinn Fein, sprach von einem "konzertierten Angriff protestantischer Banden" auf Katholiken. In mindestens zehn Häusern von Katholiken seien Fensterscheiben eingeschlagen worden. Er machte Anhänger protestantischer paramilitärischer Gruppen verantwortlich.

24.9.2001 05:59