Jara: "Können Fiorentina wieder schlagen"

Der FC Tirol trifft in der zweiten Runde des UEFA-Cups auf einen guten Bekannten. Die Innsbrucker treffen am 18. Oktober in Florenz und am 1. November im Tivoli neu auf den italienischen Cupsieger AC Fiorentina, den die Jara-Elf im Vorjahr eliminiert hat.
"Die werden auf Revanche aus sein und uns sicher nicht mehr unterschätzen. Aber wir sind stark genug, Fiorentina wieder zu schlagen", meint Tirol-Trainer Kurt Jara nach der Auslosung am Freitag.
Mit einem 3:1 in Innsbruck und einem 2:2 in Florenz setzten sich die Tiroler im Vorjahr durch, nun wollen sie die Überraschung wiederholen. Mit Optimismus vernahmen sie das Los gegen den Klub von ÖFB-Teamtorhüter Alexander Manninger. "Ich wollte zwar auf keinen Fall gegen einen Gegner vom Vorjahr spielen, aber wir haben schon gezeigt, dass wir Fiorentina schlagen können. Und das sogar hochverdient", sagte Radoslav Gilewicz, der mit insgesamt drei Treffern in der Vorsaison Matchwinner war. "Sie werden auf mich sicher extrem aufpassen", stellt sich der Torjäger auf eine Spezialbewachung ein.
Freude ist groß
Die Freude in Tirol über das attraktive Los ist generell. Jara erwartet zwei Fußball-Feste, Roland Kirchler, dass "der Tivoli wieder brennt. Das ist nicht wie Zizkov, das ist ein klingender Name. Und wir können beweisen, dass der Erfolg im Vorjahr keine Eintagesfliege war, dass wir wirklich so stark sind."
Finanzielle Lage mildern
Auch die Klubführung ist mit dem Gegner hochzufrieden. Fiorentina verspricht ein lukratives Los zu werden, wichtige Einnahmen aus TV-Geldern und dem Ticket-Verkauf sollen die triste finanzielle Lage etwas mildern. "Von den Fernsehrechten äußerst attraktiv. Wir rechnen beim Rückspiel natürlich mit einem vollen Haus. Alles in Allem ein super Los", erklärte Manager Robert Hochstaffl.
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