Maßnahmen gegen Insiderhandel und Geldwäsche

Die EU will die Finanzierung von Terrorakten unterbinden oder zumindest erschweren. Die Finanzminister der 15 EU-Länder haben sich am Samstag auf eine Reihe von Maßnahmen dazu verständigt. Dabei geht es um die Bekämpfung von Geldwäsche, besseren Informationsaustausch der Mitgliedsländer untereinander und mehr Vollmachten für die internationale Einsatzgruppe gegen Geldwäsche, die FATF.
Die Finanzminister setzten sich auch für eine rasche Ratifizierung und Umsetzung einer entsprechenden Resolution der Vereinten Nationen (UNO-Resolution 1333) vom Dezember ein. Das österreichische Parlament werde diese Resolution bereits in den nächsten Wochen ratifizieren, kündigte Finanzminister Karl-Heinz Grasser (F) am Nachmittag an.
Die EU-Kandidatenländer sollen sich bei der Bekämpfung der Terror-Finanzierung an EU-Standards angleichen. Auch Insiderhandel - das Ausnützen exklusiver Informationen in Finanzgeschäften - soll in diesem Zusammenhang eingedämmt werden.
Österreich unterstütze "selbstverständlich" alle diese Maßnahmen, sagte Grasser. In Österreich würden die Behörden "alle Hinweise" auf solche Geschäfte verfolgen. Das Bankgeheimnis sei kein Thema der Gespräche gewesen, außerdem schütze es weder Terrorismus noch kriminelle Institutionen, so der Finanzminister.
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