Justizskandal: Enthaftung wegen Formalfehler
Wegen des Formalfehlers eines Grazer Richters wurde der Steirer überraschend vor wenigen Wochen enthaftet. Er saß wegen Mordverdachts! Im morgen erscheinenden NEWS spricht der 44-jährige Nachtclubbesitzer erstmals über die Tat: Er steht im Verdacht Anfang des Jahres einen Konkurrenten erschossen zu haben.
Über sein Leben in Freiheit:
Alle glauben ja, dass ich mir's recht gut gehen lasse, über viel Geld verfüge und mir nur noch überleg', in welches Land im Süden ich mich absetzen könnte. Das Gegenteil ist der Fall: Mir geht's gar nicht gut. Sowohl psychisch, als auch finanziell. Durch meine Tat habe ich ja alles verloren. Meine Wohnung, mein Nachtclub, mein Ferrari - alles gehört jetzt der Bank.
Über mögliche Fluchtgedanken:
Ich werde nicht fliehen. Und außerdem: Ich weiß ja, dass nicht wirklich "ich" derjenige war, der die Tat begangen hat. An die ich mich ja ohnehin kaum erinnere.
Über die Tat:
Am Abend des 6. Jänner bin ich in meinem Nachtclub in Fladnitz gewesen. Gennaro, ein Freund, hat mich dort besucht. Ich war an diesem Tag schlecht drauf, weil mich kurz zuvor meine Lebensgefährtin verlassen hatte. Ich stand deshalb unter der Einwirkung von Antidepressiva - und mit Gennaro hab ich dann auch noch drei Flaschen Whiskey getrunken. Irgendwann hat er mir mehrere Lines Kokain zum schnupfen gegeben. Ich erinnere mich, dass ich danach schreckliche Verfolgungswahnfantasien bekommen habe.
Die ausführliche Story und das Interview lesen Sie im neuen NEWS.
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