Urabstimmung soll nicht verschoben werden

Trotz des US-Angriffe wollen, wie NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, die Spitzen der Gewerkschaft die ÖGB-Urabstimmung nicht verschieben. "Die Urabstimmung ist ja kein Oktoberfest. Die politische Arbeit im Land muss weitergehen", so Beamtengewerkschafter Fritz Neugebauer.
Hans Sallmutter: "Es gibt keinen Grund für eine Verschiebung. Wenn ich mir die Kriegshetze anschaue, wird mir Angst und Bange". Sein Kollege Rudolf Kaske: "Die Stimmzettel sind bereits ausgeschickt". Der Chef des Gewerkschaftsbundes, Fritz Verzetnitsch: "Man darf die beiden Dinge nicht vermischen. Eine Verschiebung ist nie diskutiert worden".
Aufhorchen lässt indes der Chef der Eisenbahner-Gewerkschaft, Wilhelm Haberzettl, mit seinem Kommentar zu den Ereignissen: "Wir müssen jetzt nachdenken, ob das, was die USA machen, der richtige Weg für die Bevölkerung ist. Wir müssen darüber diskutieren, nur halt mit anderen Mitteln als die Terroristen. Faktum ist: die Reichen werden immer reicher, und zwar auf Kosten der anderen".
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