Gemeinsames Filmprojekt der Wussows

Die Wussows einmal in ungewohnter Rolle: Schon seit geraumer Zeit wird an einem Projekt getüftelt, das erstmals die gesamte Familie -Vater Klausjürgen, Tochter Barbara, Sohn Alexander und Schwiegersohn Albert vor der Kamera vereinen soll ...
Varianten familiärer Ausflüge zum Filmset gibt es zur Genüge: In den 80er Jahren durfte Tochter Barbara erstmals die väterliche Seite als Krankenschwester Elke der „Schwarzwaldklinik“ zieren. In weiterer Folge traten Papa Wussow und Sohn Alexander Jahre später für die „Klinik unter Palmen“ ins gemeinsame Rampenlicht. Und den bisherigen Schlusspunkt der familiären Film-Causa lieferte zwischendurch das „Schlosshotel Orth“, wo Barbara als „Joan Collins vom Traunsee“ noch bis vor kurzem die Flanke von Gatte Albert Fortell und Bruder Sascha abdeckte.
Nun aber winkt uns lang für unvorstellbar Gehaltenes: Albert Fortell zu NEWS: „Es gibt das Projekt einer Fernsehserie, in der die ganze Familie mitwirken soll. Eine definitive Entscheidung fällt aber erst im Herbst!“
Ins Detail geht da schon Andrea Stoll, Dramaturgin und als solche Insider in Diensten der bearbeitenden Produktionsfirma MPS („Susanne Porsche-Medienproduktion“) in München: „Geplant ist eine Koproduktion mit dem ZDF“, so Stoll, „von unserer Seite ist das Konzept bereits eingereicht!“ Lediglich eigene Vorstellungen des Senders könnten am Grundkonzept noch etwas ändern.
Im Prinzip ist man sich der Sache aber im Klaren. Stoll: „Es soll sich um eine Familiensaga handeln, die in Salzburg spielt. Es ist nicht die Geschichte der Wussows, sondern die eines Unternehmens und einer Familie“, weiß die Dramaturgin in Bezug auf die bereits vorhandenen Skripten für 13 Folgen. Und: „Herr Fortell bemüht sich in diesem Sinne wirklich rührig, die Interessen aller Familienmitglieder zusammenzuführen. Und das Skript, das er uns vorgelegt hat, ist sehr attraktiv!“
In München jedenfalls gibt man sich aufgrund der aktuellen Brisanz rund um das Thema Wussow optimistisch. Auch der familiäre Segen sei laut Stoll bereits gegeben. „Auch Alexander und Klausjürgen Wussow sind in das Projekt involviert. Und sie sind mit dem Konzept sehr zufrieden und würden sich freuen, ein gemeinsames Projekt zu machen.“ Auch, um sich so vor dem tiefen Sumpf medialer Untergriffigkeiten zu schützen. Fortell, staatstragend: „Wichtig ist doch nur, was wir auf dem Set vollbringen. Der Rest ist sowieso uninteressant!“

