Osama bin Laden hat kein Konto in der Schweiz
Schweizer Banken spenden 500 Mill. Dollar (7,46 Mrd. S) für die Opfer der Terroranschläge in den USA. Das wurde am Freitag auf dem Schweizerischen Bankierstag in Lugano bekannt gegeben, an dem rund 500 Banker und Gäste teilnahmen.
Das Geld soll den Hinterbliebenen der verunglückten Polizisten und Feuerwehrleute zugute kommen. Zuvor hatte die Schweizer Bankiersvereinigung erklärt, ihres Wissens befänden sich in der Schweiz keine Gelder des als Drahtzieher der Anschläge von New York und Washington verdächtigten Osama bin Laden.
Millionen-Hilfe von US-Unternehmen
Zahlreiche US-Unternehmen haben für die Opfer der brutalen Attentate in den USA Millionenhilfe in bar oder Sachwerten angekündigt. Der Industriekonzern General Electric beispielsweise will 10 Mill. US-Dollar (11,05 Mill. Euro/152 Mill. S) in einen Hilfsfonds für die Familien der New Yorker Feuerwehrleute und Polizisten, die noch vermisst werden, spenden.
Das gab Bürgermeister Rudolph Giuliani bekannt. Der Netzwerkausrüster Cisco werde 6 Mill. US-Dollar geben, sagte Cisco-Sprecher Steve Langdon.
Das amerikanische Rote Kreuz erhält 3 Mill. US-Dollar vom Pharmakonzern Novartis. Außerdem spendet Novartis ein Medikament zur Behandlung von schweren Verbrennungen. Weitere 5 Mill. US-Dollar in bar und 5 Mill. US-Dollar in Form von technischer Hilfe stellt der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft bereit.

