Preisunterschiede bis zu 20 Groschen

Rund 5.500 Zigarettenautomaten müssen in Österreich auf Euro umgebaut werden. In der Umstellungsphase im Jänner sind unterschiedliche Preise in Schilling und Euro möglich, erklärte der Geschäftsführer von Tobaccoland, Peter Leimer.
Der Grund dafür liege in der Notwendigkeit zum "kaufmännischen Runden" auf fünf oder zehn Cent.
Das Tabakmonopolgesetz schreibt die flächendeckende Versorgung mit Rauchwaren rund um die Uhr vor, so Leimer. Für diesen Vertrieb ist Tobaccoland als Tochterunternehmen der Austria Tabak AG zuständig. Im Rahmen der Serviceverträge mit den Trafikanten werde die Umstellung vorgenommen.
Die genauen Kosten für die Umrüstung wollte Leimer nicht nennen, aber es handle sich um einen "zweistelligen Millionenbetrag in mittlerer Höhe." Bereits 95 Prozent der Trafikanten würden sich beteiligen, es sei also mit keinen Engpässen bei den Automaten zu rechnen. Innerhalb eines Monats will man die Arbeiten erledigt haben.
Bereits ab 1. Oktober werden laut Leimer an den Automaten die Preise in Schilling und Euro angeschrieben. Ist ein Gerät umgestellt, soll es am Kleber "Euro = Schilling" erkennbar sein.
Für Raucher kann sich genaues Rechnen im kommenden Jänner durchaus auszahlen. Da als kleinste Münze in den Automaten die Fünf-Cent-Einheit ist, müssen die Preise nach dem Umrechnen auf- oder abgerundet werden. Dadurch sind Preisdifferenzen zwischen Schilling- und Euroautomaten von rund 20 Groschen möglich.

