Verdächtige Transaktionen an Börsen Tokio u. Osaka

Die japanische Wertpapieraufsichtsbehörde untersucht verdächtige Handelsaktivitäten kurz vor den Terrorattacken in den USA. Jemand, der von den bevorstehenden Angriffen wusste, könnte enorme Profite absahnen. Die Untersuchungen könnten mögliche Verbindungen zu dem als Drahtzieher der Anschläge geltenden Osama Bin Laden aufdecken.
Die Behörde bestätigte offiziell, verdächtige Transaktionen an den Börsen Tokio und Osaka in Bezug auf den islamischen Extremisten Bin Laden zu prüfen.
Die Zeitung "Sankei Shimbun" hatte zuvor berichtet, dass britische und amerikanische Geheimdienste Transaktionen in US-Futures und europäische Terminkontrakte vor und nach der Attacke überprüfen würden. Mit Kenntnissen über die Attacken könnten diese Termingeschäfte, die auf fallende Aktienkurse spekulieren, große Profite für die Auftraggeber abwerfen. Die USA hatten Bin Laden als Hauptverdächtigen für die Anschläge auf das völlig zerstörte World Trade Center in New York und das teilweise eingestürzte US-Verteidigungsministerium in Washington am Dienstag bezeichnet. Tausende Tote werden unter den Trümmern vermutet.

