Donnerstag, 13. September 2001

Suche in Fort Lauderdale nach Sparring-Partnerin

Barbara Schett gehört auch zu den Betroffenen, die durch die Terror-Anschläge in New York und Washington und dem daraufhin folgenden Stopp des Luftverkehrs in den USA festsitzen. Genaugenommen in Florida, wo Österreichs Tennis-Königin nach ihrem US-Open-Auftritt in Flushing Meadows und einigen Tagen Urlaub in Miami Beach am Dienstag von dem Ausfall ihres Fluges nach Europa überrascht wurde.

"Ich wurde am Dienstag in der Früh durch Freunde telefonisch aufgeweckt und über diese schrecklichen Ereignisse informiert", erzählte die 25jährige Tirolerin, die daraufhin sofort zum Fernseher stürzte und sich vor diesem "einnistete". Die US-Freunde hätten sie dann zu sich nach Hause im nahen Fort Lauderdale eingeladen, wo sie bis Montag auf einen Flug in die Heimat warten muss. "Früher bekam ich keinen, denn nach dem Stopp ist alles überbucht," so Babsi.

Sparring-Partnerin gesucht
Bis dahin möchte sie sich gerne auf dem Tenniscourt auf die nächste sportliche Aufgabe in Leipzig (ab 24. September) vorbereiten. "Doch ich muss erst einen Sparring-Partnerin finden und obendrein regnet es derzeit hier in Strömen", sagte Schett ("Jetzt möchte ich vor allem nach Hause kommen") am Mittwoch.

Angebot vom "Playboy"
Noch nichts hatte Schett von ihrem zweiten Platz knapp hinter der Russin Anna Kurnikowa in der Internet-Wahl des US-Herren-Magazins Playboy über die Tennisspielerin mit dem meisten Sexappeal gewusst. Ein Ergebnis, was die 25jährige zumindest mit Interesse zur Kenntnis nahm. Sie bestätigte auch, heuer in Hamburg ein Angebot von Playboy Deutschland erhalten zu haben, nackt für das Magazin zu posieren. Kein Thema während ihrer aktiven Tenniskarriere, aber für später will sich die Barbara da noch nicht festlegen. "Verschiedene Fotos sind doch recht gut gemacht, oder?"

13.9.2001 09:13