SPEZIAL: US OPEN 2001

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Die besten Bilder vom Vorjahr
Lleyton Hewitt hat die US-Open 2001 gewonnen. Überraschend war vor allem die Art und Weise, in der der 20-jährige Australier den um zehn Jahre älteren Pete Sampras vom Platz fegte. Nach nur 1:54 Stunden war das Finale vorbei. Der an Nummer vier gesetzte Hewitt gewann 7:6 (7/4),6:1, 6:1.
Für den als Nummer vier gesetzten Hewitt war es der erste Grand Slam-Sieg seiner Karriere. Für diesen Titel erhält er 850.000 Dollar (13,07 Mill. S).
Traum erfüllt
"Das ist ein unglaubliches Gefühl. Ich kann es noch gar nicht fassen und weiß nicht, ob mir das jemals gelingen wird. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen", sagte Hewitt nach seinem ersten Grand-Slam-Triumph. Sampras hingegen war zu Recht enttäuscht und deprimiert. Immerhin hatte er auf dem Weg ins Finale Kaliber wie die ehemaligen US-Open-Gewinner Patrick Rafter und Andre Agassi sowie Titelverteidiger Marat Safin aus dem Turnier befördert.
Zweite Finalniederlage gegen "Jungspund"
Der langjährige Weltranglistenerste konnte in Flushing Meadows bereits vier Mal gewinnen. Mit 13 Titeln bei Grand-Slam-Turnieren ist er der erfolgreichste Spieler aller Zeiten. New York war auch die Stätte seines ersten Triumphs. Vor elf Jahren feierte er seinen ersten Sieg bei den US Open. Auch im Vorjahr zog Sampras bei der Finalniederlage gegen den 20-jährigen Russen Marat Safin den Kürzeren.
Kein Rücktritt
"Damals bin ich überpowert worden, heute wurde ich ausgespielt", meinte Sampras nach seinem enttäuschenden Match. Trotzdem denkt der Amerikaner nicht an einen Rücktritt: "Ich habe bewiesen, dass ich noch immer in der Lage bin, um Grand-Slam-Titel zu spielen."
Einseitiges Spiel
Sampras konnte nur im ersten Satz mit dem Jungstar aus Australien mithalten. Er konnte zwar ein frühes Break wieder wett machen, unterlag aber im Tie-Break mit 4:7. In den beiden folgenden Sätzen gelang Hewitt jeweils ein schnelles Break. Vorentscheidend war das Break zum 3:1 im zweiten Satz. Ab diesem Zeitpunkt war Sampras Widerstand gebrochen, die Gegenwehr tendierte für das restliche Spiel gegen Null. Hewitt machte kaum Fehler. Die Sätze zwei und drei dauerten jeweils nur knapp eine halbe Stunde, nach 1:54 Stunden stand der vierte Sieg Hewitts im achten Aufeinandertreffen mit Sampras fest.
