Kamikaze-Angriff der tamilischen Rebellen

Bei einem schweren Seegefecht vor der Küste von Sri Lanka sind am Sonntag nach Angaben eines Militärsprechers mindestens 26 Menschen getötet wurden. Rund 20 mit Sprengstoff beladene Boote der tamilischen Rebellen seien am Morgen in einem Kamikaze-Angriff auf einen mit 1.200 Soldaten beladenen Truppentransporter zugerast und zurückgeschlagen worden, hieß es weiter.
Die Soldaten an Bord hätten zusammen mit Kampfflugzeugen und -hubschraubern den Angriff bei Trincomalee abgewehrt; mehrere Boote seien bei Treffern explodiert.
Die Kämpfe dauerten dreieinhalb Stunden an, hieß es weiter. Auf Seiten der Regierungstruppen seien elf Mann gefallen, von den Guerillas der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) seien 15 getötet worden. Zwölf Soldaten würden vermisst und 47 seien verwundet worden. "Es war ein Großangriff, aber unsere Luftwaffe, Kriegsmarine und Soldaten an Bord haben es geschafft, die Terroristen zurückzuschlagen", sage Brigadegeneral Sanath Karunatatne.
In dem seit 18 Jahren andauernden Krieg sind schon mehr als 64.000 Menschen getötet worden. Die Befreiungstiger von Tamil Eelam kämpfen für einen eigenen tamilischen Staat im Nordosten der Insel Ceylon, da sie sich von der Mehrheit der Singhalesen unterdrückt fühlen. Die Tamilen stellen etwa 3,2 Millionen der insgesamt 18,6 Millionen Einwohner Sri Lankas.
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