Freitag, 14. September 2001

Selbst bei Urabstimmungsflop soll Präsident bleiben

Auch bei einem Flop der Urabstimmung ist eine Mehrheit gegen einen Rücktritt von ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch. So sehen 51 Prozent der Österreicher bei einem Ergebnis von unter 500.000 Stimmen keinen unmittelbaren Rücktrittsgrund.

Wie aus einer von "Format" zitierten OGM-Umfrage weiter hervor geht, beurteilen gleichzeitig 52 Prozent der Bevölkerung die Arbeit des ÖGB als Interessensvertretung als weniger gut. Nur 32 Prozent glauben, dass der Gewerkschaftsbund die Interessen der Mitglieder gut vertritt.

Was die Bezahlung von freigestellten Betriebsräten betrifft, sind 77 Prozent der Österreich dafür, dass sie wie durchschnittliche Arbeitnehmer entlohnt werden sollen. Nur zwölf Prozent sind dafür, dass managerähnliche Gehälter bezahlt werden sollen.

14.9.2001 11:52