Weiters: Sechs zum Teil Schwerverletzte
Zwei Todesopfer hat ein schweres Zugsunglück am Freitag in den frühen Morgenstunden am Brenner gefordert. Sechs Menschen wurden bei einer Kollision zwischen dem Fernzug Neapel-München und einem Güterzug zum Teil schwer verletzt.
Dem Unglück im Bahnhof in Gossensaß südlich unweit des Brennerpasses dürfte nach ersten Informationen ein technisches Gebrechen voraus gegangen sein. Der aus Neapel kommende Eurocity war in einen stehenden Güterzug gekracht, der zuvor entgleist war. Die beiden Toten dürften die Lokführer gewesen sein.
Laut Feuerwehr waren die Rettungskräfte Stunden nach dem Unglück noch damit beschäftigt, die Männer aus den Führerständen zu befreien. Dafür war auch schweres Gerät der Berufsfeuerwehr in Bozen angefordert worden.
Der in Richtung München fahrende Zug war gegen 4.30 Uhr in den Bahnhof von Gossensaß eingefahren. Neben den beiden Toten sollen vier Fahrgäste leicht, zwei weitere schwer verletzt sein. Sie wurden von der Rettung in die Krankenhäuser von Sterzing und Brixen gebracht.
Die Brennerbahnstrecke war unterdessen unterbrochen. Ob der Zugverkehr noch am Freitag wieder aufgenommen werden konnte, stand zunächst nicht fest.
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