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Bei der von Infrastrukturministerin Forstinger einberufenen zweiten Sitzung zur Tunnelsicherheit sind nun klare Beschlüsse verabschiedet worden. So wird noch im September ein "Tunnelinspektor" ernannt.
Wie der Vorsitzende, Hermann Knoflacher mitteilte, soll noch in diesem Monat ein "Tunnelinspektor" eingesetzt werden, der die Umsetzung der Verbesserungen genau überwacht. Zur Kritik der EU an der Gefahrengutverordnung sei einstimmig beschlossen worden, dass durch EU-Recht die Menschenrechte verletzt werden könnten.
Unabhängiger Tunnelexperte ab Ende September
Bereits ab Ende September soll ein unabhängiger "Tunnelinspektor" die Umsetzung der beschlossenen Verbesserungen überwachen, gab Knoflacher bekannt. Der Experte werde direkt der Tunnelkommission berichten. Bei Verfehlungen werde es natürlich auch Sanktionen, etwa die Kürzung von Geldmitteln an die Länder, geben müssen.
Aufstellung über Tunnel-Investitionen sei wichtig
Wichtig für die Expertenrunde sei eine genaue Aufstellung, wann und wo wie viel Geld in Sanierung gesteckt wird. Bis zur nächsten Sitzung im November müssten laut Knoflacher Asfinag, ÖSAG und der Bund detaillierte Pläne vorlegen. Dann erst wäre es langsam möglich, "den Bestand in Ordnung zu bringen."
Schon jetzt werde das richtige Mittelmaß bei der notwendigen Beleuchtung gesucht. Ein Zuviel sei aber genauso schlecht wie zu wenig. Knoflacher: " Auf Kosten der Verkehrssicherheit darf nicht gespart werden."
Gleinalm- und Bosrucktunnel auf der Pyhrnautobahn (A9) werden bereits laufend auf die Auswirkungen von Verbesserungen der Sicherheit gecheckt, berichtete Knoflacher. So hätte ein hellerer Anstrich im Gleinalmtunnel dazu geführt, dass die Autofahrer rund 15 Zentimeter weiter rechts fahren.
Großes Interesse habe die Expertenrunde daran, dass im Tunnel permanente Informationen via Radio ausgestrahlt werden, hieß es. Die ersten Versuche hatte ein Sender mit dem Hinweis auf entgangene Werbung wieder abgebrochen. Knoflacher: "Wenn man im Tunnel nützliche Infos bekommt, ist das auch Werbung."
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