Mittwoch, 5. September 2001

SPEZIAL: Volkszählung

Das ist das Ergebnis der viel diskutierten Volkszählung 2001: Erstmals seit 1945 hat die Bevölkerung in Österreich die Acht-Millionen-Marke überschritten. Exakt 8,065.166 Menschen leben in der Alpenrepublik. Vor zehn Jahren waren es 7,795.786. Der Zuwachs beträgt somit 3,5 Prozent.

Diese Zahlen bestätigte Volkszählungs-Projektleiter Karl Isamberth. Als letztes Bundesland präsentierte Wien sein Volkszählungsergebnis am Dienstag.

Die österreichische Bevölkerung ist in den letzten zehn Jahren um 3,5 Prozent gewachsen. Bei der Volkszählung am 15. Mai dieses Jahres wurde erstmals in der Zweiten Republik die Acht-Millionen-Marke überschritten. Die Rohdaten, die von der Statistik Austria veröffentlicht wurden, weisen 8,065.166 Hauptwohnsitze im Bundesgebiet auf. Die Zahl umfasst alle zum Stichtag in Österreich lebenden Menschen, egal ob Aus- oder Inländer. Nur der Hauptwohnsitz zählt.

Bei der Zählung 1991 wurden noch 7,795.786 Österreicher gezählt. Österreichs Wohnbevölkerung ist seit der ersten Volkszählung nach dem Krieg (im Jahr 1951) um 16,3 Prozent gewachsen. Damals, vor 50 Jahren, wurden 6,933.000 Einwohner gezählt.

Eine genaue Analyse für das deutliche Bevölkerunswachstum bei dieser Volkszählung liege noch nicht vor. Ursachen dürften neben der Zuwanderung vor allem bei der "demografischen Verteilung" der Bevölkerung liegen. So seien die Kinder des Babybooms der 60er Jahr jetzt in der Elterngeneration und es gebe mehr Kinder, so Isamberth.

5.9.2001 17:39
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