Österreicher Ulrich Seidl als preiswürdig gehandelt

Heute Abend geht die 58. Auflage des internationalen Filmfestivals in Venedig mit der feierlichen Preisverleihung zu Ende. Als Hauptpreis gilt der "Goldene Löwe", weiters werden verschiedene Preise für Regie, Drehbuch und Schauspielerleistungen vergeben.
Erstmals gibt es auch ein "Löwen des Jahres" in der Kategorie "Gegenwartskino".
Mit seinem ersten Spielfilm "Hundstage" hatte der Österreicher Ulrich Seidl am Lido für heftige Diskussionen gesorgt. Der Streifen wurde bis zuletzt von internationalen Beobachtern als preiswürdig gehandelt. 1999 war die Österreicherin Nina Proll, die Hauptdarstellerin von Barbara Alberts "Nordrand", mit dem Marcello-Mastroianni-Preis ausgezeichnet worden.
