Samstag, 8. September 2001

SPEZIAL: FREIER STROM AB 1. 10. 2001

Rationalisierung heißt das Gebot der Stunde bei den Energieversorgern. Die Liberalisierung ab 1. Oktober zwingt die Mitbewerber am Strommarkt zu Personalabbau und Milliarden-Einsparungen. Vor allem mit Frühpensionierungen soll dies bewerkstelligt werden.

Alleine die EnergieAllianz muß mindestens 3.000 von insgesamt 11.000 Jobs abbauen. Dadurch sollen über drei Milliarden Schilling an Personalkosten eingespart werden.

Laut FORMAT vorliegenden Informationen wird der Personalstand bei Wienstrom um 1.500 Stellen reduziert, bei der niederösterreichischen EVN um 400, bei der Energie AG Oberösterreich um 600, bei der Linz AG um 500 und bei burgenländischen Bewag und rund 40.

Das Programm soll in den nächsten Jahren vor allem durch Frühpensionierungen und natürlichen Abgang realisiert werden. Die Zahlen werden von den Unternehmen und den Betriebsräten, die sich Dienstag dieser Woche zu einem diesbezüglichen Meeting treffen, bestätigt.

Lesen Sie mehr zum Stellenabbau am Strommarkt im aktuellen FORMAT!

8.9.2001 18:07