Freitag, 7. September 2001

Doch hohe Euro-Beute beim Geldtransportüberfall

Die neuen Euro-Scheine und Münzen Diashow


Bei dem ersten Überfall auf einen Euro-Geldtransporter vom Donnerstag sind entgegen erster Angaben doch große Mengen der neuen Währung geraubt worden. Den Tätern fielen Geldscheine aller Nennwerte in die Hände.

In dem Transporter befanden sich Geldscheinevon fünf bis 500 Euro, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gießen. Die Gesamthöhe der Beute liege bei einer Summe von 1,355 Mill. Euro (18,6 Mill. S).

Polizei sieht keine Gefahr für Euro
Die neuen Banknoten haben in der Unterwelt zur Vorbereitung von Geldfälschungen einen enormen Wert. Das deutsche Bundeskriminalamt sieht jedoch keine zusätzliche Gefahr für die Sicherheit der neuen Euro-Banknoten. Es sei noch gar nicht klar, ob die Täter über Kontakte zu hochkarätigen Geldfälschern verfügten, meinte BKA-Sprecher Dirk Büchner.

Zudem seien die Scheine mit den verschiedenen Sicherheitsmerkmalen so gut geschützt, dass Fälschungen nur sehr schwer herzustellen seien. Die Euro-Banknoten und -Münzen werden zum 1. Januar 2002 gesetzliches Zahlungsmittel.

Der Behörde zufolge ist einer der zwei Täter inzwischen identifiziert. Es handele sich um einen Bekannten des 35-jährigen Fahrers. Auch der Komplize sei türkischer Nationalität.

7.9.2001 16:15