LCI-Gruppe hat Ausgleich angemeldet
Die New Economy-Branche muss eine weitere Großinsolvenz verkraften. Fünf österreichische Tochtergesellschaften der niederländischen LCI Consultans AG haben beim Handelsgericht Wien den Ausgleich beantragt.
Der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) erwartet die Verfahrenseröffnung noch heute oder in den nächsten Tagen. Die Höhe der Passiva stehen derzeit noch nicht genau fest, KSV-Insolvenzexperte Alexander Klikovits schätzt, dass sie sich auf 800 bis 900 Mill. S (bis zu 65,4 Mill. Euro) belaufen werden. Den Gläubigern wird voraussichtlich die gesetzliche Mindestquote von 40 Prozent geboten.
Die betroffenen LCI-Firmen sind: LCI Consultants AG, CCW Computerberatung Gesellschaft mbH, ProNet Handels-GmbH, LCI IT-Services GmbH, Academy4me e-Learning GmbH. Die LCI-Firmen beschäftigen sich unter anderem mit Logistik, Software-Beratung sowie mit Software- und Computerhandel

