Wirtschaftsminus bleibt nicht ohne Folgen

9.000 Jobs wird der Weltkonzern Hewlett Packard streichen. 9.000 Jobs, hat Compaq seinerseits angekündigt, werden ersatzlos aufgelöst. Macht summa summarum 18.000 Stellen! Auch Österreichs Niederlassungen werden von der radikalen Sparkur getroffen. In welchem Ausmaß? Da hüllen sich die Giganten in Schweigen.
Die Mitarbeiter
+ Rund 400 Mitarbeiter beschäftigt Compaq nach offiziellen Angaben.
+ Über 500 Mitarbeiter gibt Hewlett-Packard als aktuellen Stand an. Zum Bilanzstichtag 2000 (31.10.) waren es 471.
18.000 Jobs weg: Stellenabbau wird auch Österreich treffen
Vom konzernweiten Stellenabbau um 9.000 Arbeitsplätze, den HP im Juli verkündet hat, werde auch Österreich betroffen sein. Neue Hoffnungen setze HP Österreich auf den neuen Heim-PC "Pavilion" mit DVD-Laufwerk, der erst am 16. August in Österreich eingeführt worden sei.
Bis Ende 1. Quartal 2002 wird Compaq, das weltweit den Abbau von 9.000 Mitarbeitern angekündigt hat (71.300 waren Ende März beschäftigt) auf internationale Arbeitsteilung (shared services) umstellen. Österreich wird in noch unbekannter Höhe auch betroffen sein.
Die Zentralen - künftiger Sitz noch nicht geklärt
Beide Unternehmen haben die Österreich-Zentralen in Wien.
+ Hewlett-Packard in Kagran (22. Bezirk),
+ Compaq im 23. Bezirk.
Wo der künftige Firmensitz der fusionierten HP/Compaq sein wird, steht laut HP-Pressesprecherin Sonja Kölich noch nicht fest. In Wien hat HP auch die Zentrale International Sales Europe, die für das Geschäft in Zentral- und Osteuropa, Südeuropa, Zentralasien, Naher Osten und Afrika - insgesamt 120 Länder - zuständig ist. Die administrative Europa-Zentrale von HP sitzt in Genf, die Österreich-Umsätze werden bei HP in Amsterdam konsolidiert.

